Presse
Featured

Pressemitteilung vom 10.02.2026

 

Bildung entscheidet über die Zukunft unserer Stadt!

Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Ingolstadt hat einen neuen Arbeitskreis zum Thema Bildung gegründet. Ziel des Arbeitskreises ist es, die in der UWG vorhandene breite fachliche Kompetenz zu bündeln und bildungspolitische Themen in Ingolstadt fundiert, praxisnah und konstruktiv zu begleiten.

Im Arbeitskreis arbeiten ausgewiesene Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen des Bildungswesens zusammen: aus Gymnasium, Hochschule, Elternbeirat, Mittelschule und Schulsozialarbeit. Diese Vielfalt an Perspektiven ermöglicht eine differenzierte Betrachtung der Herausforderungen im Bildungsbereich – von frühkindlicher Bildung über schulische Bildung bis hin zu Fragen der Inklusion und der Übergänge zwischen Schulformen. Diese Mischung aus pädagogischer Praxis, Leitungserfahrung und Elternperspektive soll helfen, Probleme realistisch zu benennen und tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Gerade in Ingolstadt steht der Bildungsbereich vor großen Aufgaben. Finanzielle Engpässe – und zugleich erheblicher Sanierungsstau an Schulgebäuden, steigende Schülerzahlen und zunehmende Anforderungen an Schulen, Eltern und Lehrkräfte stellen die Stadt vor enorme Herausforderungen.

Der neu gegründete Arbeitskreis Bildung will sich daher intensiv mit Fragen der Schulentwicklung, der baulichen Situation von Schulen, der Ausstattung sowie mit pädagogischen und sozialen Rahmenbedingungen befassen: sachlich, lösungsorientiert und mit Blick auf die tatsächlichen Bedürfnisse vor Ort.

„Bildung ist eine der zentralen Zukunftsfragen für Ingolstadt. Gute Schulen, zeitgemäße Lernräume und faire Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen sind keine Nebensache, sondern eine Investition in die Zukunft unserer Stadt“, betont die UWG Ingolstadt. Die Wertschätzung einer Kommune für Bildung zeigt sich immer auch am Zustand der Schulen.

Der Arbeitskreis versteht sich als fachliches und zugleich offenes Beratungsgremium innerhalb der UWG und als Ansprechpartner für Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie pädagogische Fachkräfte. Anliegen aus der Praxis sollen aufgegriffen, diskutiert und in die kommunalpolitische Arbeit eingebracht werden.

Die UWG Ingolstadt lädt Interessierte ein, sich mit Ideen, Anregungen und Anliegen an den neuen Arbeitskreis Bildung zu wenden.

Unsere Kinder haben es verdient!

*************************

 

 

Pressemitteilung vom 02.02.2026

 

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung oder Ganztagsbeschulung in Grundschulen

Im Herbst dieses Jahres wird in Deutschland schrittweise - beginnend mit den Schulanfängern - der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung eingeführt. Die Eltern können für ihre Kinder wählen, ob sie sich für eine Ganztagsbetreuung oder eine Ganztagsbeschulung entscheiden, vorausgesetzt die Schulen bieten beides an.

Die UWG-Faktion fragt deshalb nach, wie sich die Situation in Ingolstadt darstellt. Tatsächlich bieten einige Grundschulen bereits einen gebundenen Ganztag an, während andere eher einen offenen oder kooperativen Ganztag bevorzugen. Eine größere Gruppe kleinerer Grundschulen haben wohl in der Ganztagsbetreuung noch Nachholbedarf.

Georg Niedermeier, bildungspolitischer Sprecher der UWG, weist auf die Wichtigkeit einer qualifizierten Ganztagsbetreuung für Familien und Alleinerziehende hin: “Der Ganztag darf nicht zu einer bloßen Verwahrung werden.“ Die UWG stellt deshalb folgende Fragen zum Thema Ganztagsbetreuung in den Ingolstädter Grundschulen:

Können alle Grundschulen gewährleisten, dass bei ihnen ein Angebot für eine Ganztagsbetreuung ab Herbst vorliegt?

Werden dafür geeignete Räume und genügend qualifiziertes Personal vorhanden sein?

Gibt es Pläne für Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe zur Ganztagsbetreuung?

Die UWG bittet Oberbürgermeister Kern um Beantwortung der Fragen in der kommenden Stadtratssitzung.

 

*************************

 

 

Pressemitteilung vom 10.12.2025

 

In stürmischen Zeiten, Kammerphilharmonie Ingolstadt ohne Geschäftsführer

Die Kammerphilharmonie Ingolstadt konnte zum Saisonstart einen großen Zuwachs an Abonnenten bei der Ingolstädter Konzertreihe verzeichnen. Zugleich hat das Orchester aber das Problem, dass nach dem tragischen Tod des Geschäftsführers bisher seitens der Stadt Ingolstadt diese vakante Position nicht ausgeschrieben wurde.  Ein Orchester dieser Größenordnung und Qualität ohne Führung im Management wäre einmalig in Deutschland. Gerade jetzt, wo die Umbenennung des Orchesters zusätzliche Herausforderungen an das Management stellt. Es ist zu befürchten, dass diese vermeintliche Einsparung zum Bumerang wird, wenn sich die Gastspielverpflichtungen in einem hart umkämpften Musikmarkt aufgrund nicht ausreichender Vertriebsaktivitäten negativ entwickeln und damit nicht nur die Einnahmen nach unten gehen, sondern auch das nationale und internationale Renommee des Orchesters mangels der Präsenz bei wichtigen Konzertveranstaltungen leidet.

Interimsgeschäftsführer Kulturreferent Marc Grandmontagne sowie außergewöhnlich engagierte Mitarbeiterinnen des Orchesterbüros können diese wichtige Aufgabe der Kontaktaufnahme mit Konzertveranstaltern nicht in dem erforderlichen Umfang wahrnehmen. Deshalb möchte sich Stadtrat Jürgen Köhler (UWG) mit der Antwort von Bürgermeisterin Dr. Deneke-Stoll im Kulturausschuss, dass eine Ausschreibung des Geschäftsführers derzeit nicht beabsichtigt ist, nicht zufriedengeben.

Stadtrat Jürgen Köhler bittet daher den Oberbürgermeister um Beantwortung seiner Frage in der kommenden Stadtratssitzung, welches Gremium für die Ausschreibung und Besetzung eines Geschäftsführers zuständig ist.

*************************

 

 

Antwort auf eine Presseanfrage an die UWG

 

Sehr geehrter Herr Messner,

gerne beantworte ich Ihre Fragen, 

1. Wie wollen sie Ingolstadt wirtschaftlich in Fahrt bringen, die Abhängigkeit vom Automotive Sektor reduzieren?
2. Wie stehen Sie zu Steuererhöhungen, explizit einer Erhöhung der Grundsteuer?
3. Über die Kürzungen bei den freiwilligen Leistungen werden viele engagierte Bürger vor den Kopf gestoßen, die eingesparte Summe ist aber überschaubar. Ist das der richtige Weg? Gäbe es aus ihrer Sicht einen Besseren.

wie folgt:

1. Die UWG hat bereits oft darauf hingewiesen, dass wir in Ingolstadt eine wirtschaftliche Diversifikation vorantreiben müssen. Wir haben bereits vor 10 Jahren als BGI darauf hingewiesen, dass die wirtschaftliche Konzentration auf den Automotive Sektor ein Problem werden kann. Wir wollen vor allen Dingen das Gelände des Campus Ingolstadt für diese Diversifikationsoffensive nutzen. Wir sehen in verschiedenen Branchen und Industriezweigen Chancen für Ingolstadt. Das gilt zum Beispiel für die Verteidigungsindustrie, die seit längerem im Gespräch ist, es gilt aber auch für die Medizintechnologie oder die Pharmaindustrie, da wir in Ingolstadt mit der THI und dem Klinikum die besten Voraussetzungen für Forschungsverbünde in diesen Bereichen haben.


2. Die UWG hat mehrfach betont, dass diese Finanzkrise der Stadt nur zu bewältigen sein wird, wenn wir auch moderate Steuererhöhungen in Betracht ziehen. Für uns gehören neben der Grundsteuer auch die Erhöhung des Gewerbesteuersatzes dazu.


3. Aus unserer Sicht gäbe es deutlich bessere Wege Einsparungen zu erzielen. Die UWG-Fraktion wird weiterhin darauf drängen, dass Einsparpotentiale durch Digitalisierung und Automatisierung geschaffen werden. Diese Chancen müssen mit Nachdruck entwickelt und umgesetzt werden. Zuschüsse oder Kostenbeteiligungen des Freistaats müssen eingefordert werden. So ist die Finanzierung des Gesundheitsamtes durch die Stadt zu beenden.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Lange

Fraktionsvorsitzender der UWG

 

*************************